Niederländischer Ministerpräsident bedient sich altruistischer Leihmutterschaft
What happened
Dicastery for the Doctrine of the Faith issued Dignitas Infinita.
- To whom
- Dignitas Infinita
- Kind of action
- Wrote, signed or issued
- Tone
- Negative
- When
- Oct 21, 2026
- Reported by
- CNA Deutsch
Every action it reports: 5
- Dicastery for the Doctrine of the Faith criticized Dignitas InfinitaSaid or cited
- Dicastery for the Doctrine of the Faith issued Dignitas InfinitaWrote, signed or issued
- Rob Jetten is leader of Democraten 66Leads or works for
- Rob Jetten used altruistic surrogacy with Nicolás KeenanBacked or partnered

Redaktion - Mittwoch, 21. Oktober 2026, 11:00 Uhr.
Der homosexuelle niederländische Ministerpräsident Rob Jetten bedient sich mit seinem Partner Nicolás Keenan der sogenannten altruistischen Leihmutterschaft, um an ein Kind zu kommen. Die kommerzielle Leihmutterschaft, die gegen Bezahlung durchgeführt wird, ist in dem Land verboten. Hier aber sind sowohl die Leihmutter als auch die Frau, deren Eizellen für die Schaffung des Kindes dienten, offenbar persönliche Bekannte von Jetten und Keenan.
Die Regierungskoalition von Jetten besteht neben seiner eigenen Partei, den Democraten 66 (D66), aus Volkspartij voor Vrijheid en Democratie (VVD) und Christen-Democratisch Appèl (CDA). Die Christdemokraten hatten bei der Wahl 2025 knapp zwölf Prozent der Stimmen bekommen, während D66 als stärkste Kraft auf rund 17 Prozent kam. Jetten wuchs laut Medienberichten in einer katholischen Familie auf.
Die Kirche verurteilt die Praxis der Leihmutterschaft ausdrücklich. In der Erklärung Dignitas infinita des Dikasteriums für die Glaubenslehre aus dem Jahr 2024 heißt es: „Die Kirche wendet sich auch gegen die Praxis der Leihmutterschaft, durch die das unermesslich wertvolle Kind zu einem bloßen Objekt wird.“
„Die Praxis der Leihmutterschaft verletzt in erster Linie die Würde des Kindes“, so das Glaubens-Dikasterium. „Jedes Kind besitzt nämlich vom Moment der Empfängnis, der Geburt und dann in seinem Heranwachsen als Junge oder Mädchen bis hin zum Erwachsenwerden eine unantastbare Würde, die in jeder Phase seines Lebens deutlich zum Ausdruck kommt, wenn auch in einzigartiger und differenzierter Weise.“
„Das Kind hat daher kraft seiner unveräußerlichen Würde das Recht auf eine vollständig menschliche und nicht künstlich herbeigeführte Herkunft und auf das Geschenk eines Lebens, das zugleich die Würde des Gebers und des Empfängers zum Ausdruck bringt“, wie aus der kirchlichen Lehre hervorgeht. „Die Anerkennung der Würde der menschlichen Person schließt auch die Anerkennung der Würde der ehelichen Vereinigung und der menschlichen Fortpflanzung in all ihren Dimensionen ein. In diesem Sinne kann der legitime Wunsch, ein Kind zu bekommen, nicht in ein ‚Recht auf ein Kind‘ umgewandelt werden, das die Würde des Kindes selbst als Empfänger der freien Gabe des Lebens nicht respektiert.“
„Die Praxis der Leihmutterschaft verletzt zugleich die Würde der Frau selbst, die dazu gezwungen wird oder sich aus freien Stücken dazu entschließt, sich ihr zu unterwerfen“, argumentierte das Glaubens-Dikasterium. „Durch eine solche Praxis wird die Frau von dem Kind, das in ihr heranwächst, losgelöst und zu einem bloßen Mittel, das dem Profit oder dem willkürlichen Wunsch anderer unterworfen ist. Dies widerspricht in jeder Hinsicht der grundlegenden Würde eines jeden Menschen und seinem Recht, immer als er selbst und niemals als Instrument für etwas Anderes anerkannt zu werden.“
In Deutschland hatten zuletzt die Leihmuttergeschäfte des homosexuellen damaligen Fraktionsvorsitzenden von CDU und CSU im Bundestag, Jens Spahn, für massive Kritik gesorgt. Er hatte sich mit seinem Partner ein Kind in den USA gekauft.

